Eine rundum positive Bilanz zogen die Tandemteams bei der Rückblickrunde zum ersten Mentoring-Programm im Dockland in Hamburg.

Orientierungshilfe, Karriereplanung, blinde Flecken entdecken – ein Mentor setzt Impulse in innovative Richtungen und unterstützt mit persönlicher Erfahrung und fachlichem Know-how. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Mentoring-Programms haben viel erreicht und ihre Erfolge verbucht.    

„Wir freuen uns, nun die Tandemteams aus dem offiziellen Teil zu entlassen“, erklärte Vera Strauch (B05a), Projektinitiatorin und 2. Vorstandsvorsitzende. „Wir sind überzeugt davon, dass die Weitergabe von informellem Wissen und persönlichen Erfahrungen ebenso wichtig ist, wie eine fundierte Ausbildung. Deshalb haben wir das Mentoring-Programm ins Leben gerufen.“ Dass die Alumni-Organisation damit goldrichtig liegt, zeigten die zahlreichen Bewerbungen, die bis April 2017 eingegangen sind. In der folgenden Matching-Phase hatten Ältestenrat und Vereinsvorstand alle Hände voll zu tun, um geeignete Teilnehmerinnen und Teilnehmer auszuwählen und daraus passgenau die Tandemteams zu bilden.

Ab Juni 2017 folgte die spannende Coaching-Phase, in der Mentor und Mentee die individuellen Themen systematisch bearbeiteten. Für vertrauensvolle Vier-Augen-Gespräche in produktiver Atmosphäre sorgte der Kooperationspartner Business Club Hamburg. So stand jedem Team einmal im Monat kostenlos eine exklusive Loge in der Villa im Heine-Park an der Elbchaussee in Hamburg zur Verfügung.

Auch Mentoren können etwas lernen
„Über das Mentoring-Programm entsteht ein direkter Austausch mit der jüngeren Generation, die andere Vorstellungen von Arbeiten und Leben besitzt. Das halte ich für sehr wertvoll, um im eigenen Unternehmen die richtigen Voraussetzungen für diese Generation zu schaffen“, reflektierte Jan Philipp Kötting (B04a) in seiner Rolle als Mentor. Bei der Immosolve GmbH ist unser Vereinsmitglied als Geschäftsführer tätig. Das Programm sei zudem eine gute Möglichkeit, etwas zurückzugeben und anderen zu helfen: „Im Verlauf meiner Karriere hatte ich selbst immer wieder das Glück an Menschen zu geraten, die mir an den entscheidenden Punkten mit ihren Gedanken, Fragen oder schlicht ihrer Rolle als Vorbild geholfen haben, meinen Weg zu finden. Daher weiß ich, wie wichtig dies sein kann.“

Ebenfalls ein positives Feedback zog Mentee Lars Hansen (I12c). „ Aus den Gesprächen mit Jan Philipp konnte ich sehr viel hinsichtlich meiner Persönlichkeit sowie meiner zukünftigen akademischen und beruflichen Laufbahn lernen. Rückblickend betrachtet ist das Programm eine großartige Gelegenheit mit anderen Ehemaligen der NORDAKADEMIE in den Dialog zu kommen und von ihren Erfahrungen zu profitieren.”

Eine Empfehlung für künftige Mentees gab es aus erster Hand von Christoph Schönfelder (B09a): „Besonders gelungen finde ich, dass die Koordination von dem Alumni-Verein ausging. So konnten ideale Tandems zusammengestellt werden. Das ist auch meine Empfehlung an die zukünftigen Teilnehmer: Lasst euch auf das Programm ein und seht die Zeit als Reise, persönlich zu wachsen“, so der Alumnus, der bereits seit 2011 in unserer Organisation vertreten ist. „Von meinem Mentor habe ich viel gelernt. Hier werden schnell Fragen gestellt, die ich von den bekannten Gesprächspartnern nicht kannte. Das hat meinen Horizont erweitert.“

Das Mentoring-Programm wird fortgesetzt und geht 2018 in die nächste Runde. Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2018. Eingeladen sind interessierte Alumni sowie Bachelor-Studierende ab dem 5. Semester und Master-Studierende ab dem 1. Semester. Weitere Infos zum Programm gibt es HIER.